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Wie im Christentum gibt es auch für den Buddhismus einen Dekalog, das heißt, es existieren zehn Regeln - ähnlich den zehn Geboten des Alten Testamentes, die für Juden und Christen allgemein verbindlich sind.

Im Buddhismus haben die Gebote unterschiedliche Geltungsbereiche. Die ersten fünf sollen von allen beachtet werden. Es handelt sich um Grundprinzipen der Moral, z. B.:
„Du sollst nicht anderes Leben töten.“
„Du sollst nicht nehmen, was dir nicht gegeben wird.“
„Du sollst nicht berauschende Getränke einnehmen.“

Die anderen fünf Gebote sind nur für Mönche und Nonnen verpflichtend, für die Laien stellen sie eine freiwillige Aufforderung dar.
Das sechste Gebot lautet: „Du sollst nicht nach Mittag essen.“

Damit ist im Grunde ein Fastengebot ausgesprochen. Der buddhistische Mönch fastet demnach immer. Der übertriebene Genuss von Speisen soll von allen Gläubigen vermieden werden.

In vielen Klöstern wird eine Hauptmahlzeit ohne besonderes Ritual eingenommen, es geht nur darum, den Körper zu erhalten.
Fleisch, Fisch, Eier und Alkohol werden gänzlich gemieden.

Während der dreimonatigen Fastenzeit in der Regenzeit können sich auch Laien an der Sangha - am gemeinsamen Leben der Mönche - beteiligen. Während der Regenzeit versammelten sich bereits die ersten Mönche an einen festen Wohnsitz. Ansonsten waren sie zur Wanderschaft aufgerufen.

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