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In der augenblicklichen nass-kalten Witterung schlagen wieder die Erkältungsviren zu. Bronchitis und Sinusitis sind die Folge.

Zahlreiche pflanzliche Mittel können hier zur Vorbeugung und Behandlung helfen. Durch die sehr niedrige Luftfeuchtigkeit in den beheizten Räumen trocknen die Schleimhäute im Mund und Rachenraum schnell aus und verlieren so ihre Abwehrfunktion gegen die Viren.

Eine wirkungsvolle Hilfe bietet hier der Tee aus der Eibischwurzel, an die man nicht immer gleich denkt. Die Wurzel des kleinen Strauches besitzt einen sehr hohen Anteil an sogenannten Polysacchariden (bis zu 20 Prozent). Es handelt sich um langkettige Zuckermoleküle, die auch als Schleimstoffe bezeichnet werden.

Diese Stoffe können die Schleimhäute der Atemwege vor schneller Austrocknung schützen, wie auch bei einer bereits vorhandenen Entzündung vor weiteren schmerzhaften Reizungen.

Dies funktioniert jedoch nur bei der richtigen Zubereitung:
Ein Teelöffel zerkleinerte Eibischwurzel in eine Tasse kaltes Wasser geben 1-2 Stunden ziehen lassen und immer wieder umrühren, abseihen und auf angenehme Trinktemperatur erwärmen (nicht stark erhitzen).

Dann den Tee langsam schluckweise trinken und dabei möglichst lange im Mund behalten. Der Tee hat eine ölig-schleimige aber angenehme Konsistenz. Die angenehme Wirkung ist sofort spürbar.

Wenn die Eibischwurzel sehr stark erhitzt oder abgekocht wird, entsteht durch die Stärke und das enthaltene Pektin eine sehr schleimige Lösung.

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